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Verlag Christoph Dohr Köln

aktualisiert
Montag, 02.01.2017 9:26

Komponist

Max Reger

Christian Ahrens
 

Vita

Max Reger, geboren am 19. März 1873 in Brand bei Kemnath in der bayerischen Oberpfalz, erhielt zunächst Musikunterricht von dem Volksschullehrer und Organisten Adalbert Lindner, für den Reger ab seinem 13. Lebensjahr Vertretungsdienste im katholischen Gottesdienst an der Orgel der Weidener Simultankirche übernahm. Er wurde nach den seinerzeit weit verbreiteten Lehrbüchern von Hugo Riemann, dessen Musiklexikon bis heute noch in Aktualisierungen nachgedruckt wird, unterrichtet. Unter Riemanns Anleitung studierte Reger später auch in Sondershausen und Wiesbaden, wo er von 1890 bis 1896 Dozent für Klavier, Theorie und Orgel am Fuchs'schen Konservatorium war.

Nach dem Militärdienst kehrte Reger nicht mehr in eine feste Anstellung zurück, sondern widmete sich mehrere Jahre lang ausschließlich seinem kompositorischen Schaffen. 1905 rief ihn Felix Mottl als Dozent für Komposition und Orgel an die Königliche Akademie der Tonkunst nach München.

Regers Freund Karl Straube verschaffte in dieser Zeit vor allem seinen Orgel-Kompositionen durch häufigen Einsatz in seinen Konzerten einige Anerkennung. Als Straube als Thomaskirchen-Organist nach Leipzig ging und Orgellehrer am Leipziger Konservatorium wurde, folgte ihm Reger: Er wurde Kompositionslehrer und war kurze Zeit auch Universitätsmusikdirektor.

Im Jahre 1910 war Regers Berühmtheit als Komponist so weit gediehen, dass in Dortmund das erste große Reger-Fest veranstaltet wurde. 1911 wurde er vom Herzog von Sachsen-Meiningen zum Hofkapellmeister, 1913 zum Generalmusikdirektor von Meiningen ernannt. Reger war auf dem Höhepunkt seiner Karriere gleichermaßen als erfolgreicher Komponist, Orchesterleiter und konzertierender Künstler (Orgel, Klavier) weithin berühmt.

Reger starb am 11. Mai 1916 nach einem Unterrichtstag am Leipziger Konservatorium im Hotel Hentschel.

Titel in der Edition Dohr

Literatur zum Thema im Verlag Dohr

CDs

 

 


Titel in der Edition Dohr

Bearbeitungen von Reger-Werken

Ave Maria A-Dur op. 63 Nr. 7

für Violine und Orgel bearbeitet von Peter Dicke

Partitur und Stimme

M-2020-0852-2
EURO 5,80


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Reger als Bearbeiter

   

Richard Wagner

Auserlesene Stücke aus Opern

für zwei Klaviere zu vier Händen übertragen von Max Reger. Reprint, herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Jürgen Schaarwächter (Max-Reger-Institut Karlsruhe)

 

Die Meistersinger von Nürnberg

Vorspiel

M-2020-0521-7
EURO 12,80

Tannhäuser

Ouvertüre

M-2020-0522-4
EURO 19,80

Tristan und Isolde

Vorspiel und Isoldens Liebestod

M-2020-0550-7
EURO 12,80

Die Walküre

Wotans Abschied und Feuerzauber

M-2020-0558-3
EURO 14,80


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Literatur zum Thema im Verlag Dohr

Rainer Cadenbach
Am Ende: Schlichte Weisen
Zum Liedschaffen Max Regers

in: Öffentliche Einsamkeit. Das deutschsprachige Lied und seine Komponisten im frühen 20. Jahrhundert hrsg. von Michael Heinemann und Hans-Joachim Hinrichsen

215 S., Notenbsp., Register, Hardcover

ISBN 978-3-936655-73-5
EURO 29,80

Cover

Michael Heinemann
Respekt. Max Regers Rücksichten

in: ders: Der Komponist für Komponisten. Bach-Rezeptionen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert (= Bach nach Bach, Vol. 2)

208 S., Notenbsp., Register, Hardcover

ISBN 978-3-936655-71-1
EURO 29,80


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CDs

Cover

Suite Nr. 2 d-Moll op. 131c
für Violoncello solo

in: Monolog. Musik für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach, Domenico Gabrielli, Max Reger und Gaspar Cassadò, mit Rezitation von Texten von William Shakespeare, Johann Wolfgang von Goethe, Hermann Hesse und Prosper Mérimée

Julia Polziehn, Violoncello, Rosemarie Weber, Rezitation.

Doppel-CD
DCD 036/037
EURO 18,50


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