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Verlag Christoph Dohr Köln

aktualisiert
Montag, 02.01.2017 9:26

Komponist

Adolf Busch

Adolf Busch
 

Vita

Adolf Busch (*8. August 1891 in Siegen; †9. Juni 1952 in Guilford, Vermont, USA) war ein deutscher Geiger und Komponist. Sein Vater war der Instrumentenbauer Wilhelm Busch, seine Brüder waren der Dirigent Fritz Busch, der Cellist Hermann Busch, der Schauspieler Willi Busch sowie der Musiker Heinrich Busch.
 
Adolf Busch studierte in Köln bei Professor Bram Eldering und Professor Fritz Steinbach Musik. 1912 wurde er Konzertmeister in Wien und erhielt 1918 eine Professor an der Musikhochschule in Berlin, wo er unter anderem auch Lehrmeister von Yehudi Menuhin war. Dort gründete er das weltberühmte Busch-Quartett. Duo-Partner war unter anderem Rudolf Serkin. In den Jahren 1926 bis 1939 arbeitete er in Basel, wo er sein eigenes Kammerorchesters gründete. 1939 emigrierter er in die USA, wo er 1952 starb.

Als Komponist war Busch dem Erbe der deutschen Klassik und Romantik, Vorbildern wie Beethoven, Brahms und Reger verpflichtet. Daneben interessierte es sich seit seiner Jugend für die Musik Johann Sebastian Bachs. Beide Traditionen fließen in der Suite op. 8a (entstanden 1914) zusammen: die Suitensätze Präludium und Tarantella bilden den Rahmen für die beiden Sonatensätze Scherzo und Romanze.

 

 


Titel in der Edition Dohr

Suite op. 8a (c. 1914)

für Violoncello allein

Erstausgabe

M-2020-0201-8
EURO 6,80


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