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Verlag Christoph Dohr Köln

aktualisiert
Montag, 02.01.2017 9:26

Komponist

Christoph Friedrich Wilhelm Nopitsch

 

Vita

Christoph Friedrich Wilhelm Nopitsch wurde am 4. Februar 1758 in Kirchensittenbach (Mittelfranken) geboren. Ausbildung in Nürnberg bei seinem Onkel, dem Organisten Johann Siebenkäs und dessen Schüler Georg Wilhelm Gruber. Nachhaltige musikalische Eindrücke erhielt er auch als Chor-Organist und Generalbass-Spieler bei den sonntäglichen Aufführungen unter Leitung des Sebalder Kantors Lochner. Erste eigene Werke ließ er von seinen beiden Lehrern begutachten. Studien in Regensburg (Joseph Riepel) und Passau (Eberhard Beck), dann in Gotha (Georg Benda und Anton Schweizer). Als 1781 in Nördlingen die Organisten- und städtische Musikdirektoren-Stelle neu zu besetzen war, wurde der 23-jährige Nopitsch nach öffentlicher Prüfung durch die führenden Hofmusiker am Oettingen-Wallersteinschen Hof als jüngster von 18 Kandidaten für den ersten Platz nominiert.

Nopitzsch' wachsende Anerkennung als außergewöhnlicher Klavier- und Orgelspieler beflügelte offensichtlich auch Nopitschs kompositorische Ambitionen. Er vertonte nicht nur Gedichte von Schubart, Bürger, Ramler und Stolberg, sondern publizierte auch pädagogische Werke und komponierte bzw.
bearbeitete zahlreiche Kirchenkantaten, darunter Werke seines Amtsvorgängers Johann Caspar Simon. Die auffällige Wertschätzung C. Ph. E. Bachs könnte bereits auf den gemeinsamen Lehrer Gruber in Nürnberg zurückzuführen sein. (Friedhelm Brusniak / verlag dohr köln)

 

 


Titel in der Edition Dohr

Die sieben Namensbuchstaben des Hamburgischen Herrn Kapellmeisters, Carl Filip Emanuel BACH. In einer Klavier Simfonie vorgestellet

Erstdruck, hrsg. von Friedhelm Brusniak

M-2020-1156-0
EURO 11,80


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