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Verlag Christoph Dohr Köln

aktualisiert
Montag, 02.01.2017 9:26

Komponistin

Sophia Giustina Dussek

 

Vita

Sophia Giustina Dussek (geb. Corri) gehört zur Gruppe der "komponierenden Ehefrauen und Schwestern" (wie etwa ebenso Clara Schumann-Wieck und Fanny Mendelssohn-Hensel), die stets im Schatten der Männer bleiben mussten, die aber immerhin schon recht früh als "Anhängsel" den Weg in die einschlägigen Lexika gefunden haben.

Sophia Dussek wurde am 1. Mai 1775 in Edinburgh geboren. Sie wuchs auf als Schülerin ihres Vaters, des aus Italien stammenden Opernkomponisten Domenico Corri. Schon im Wunderkind-Alter trat sie als Pianistin, wenig später auch als Sängerin und Harfenistin in der Öffentlichkeit auf. Mit 13 Jahren siedelte sie zusammen mit ihrer Familie nach London über; hier erhielt sie unter anderem Johann Ludwig [Ladislaus] Dussek (1760-1812), mit dem sie sich 1792 vermählte, als Lehrer. Mit ihm trat sie auch fortan konzertant auf. Nach Dusseks Tod heiratete Sophia ein zweites Mal und gründete später eine Musikschule in Paddington. 1847 starb sie in London.

Das vorliegende "Rondo" mag als typisch für ihren Kompositionsstil und für die Gattungen, die Sophia Giustina Dussek wählte, gelten. Als Grundlage unserer Edition diente eine zeitgenössische Handschrift des frühen 19. Jahrhunderts aus dem Besitz von Helga Storck. Auf die Vorschrift von Fingersätzen hat die Herausgeberin mit Rücksicht auf die verschiedenen Applikations-Möglichkeiten verzichtet (Christoph Dohr).

 

 


Titel in der Edition Dohr

Coverabbildung Inhalt

Rondo pour la harpe (ca. 1800)

hrsg. von Helga Storck

M-2020-0593-4
EURO 7,80


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