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Verlag Christoph Dohr Köln

aktualisiert
Montag, 02.01.2017 9:32

 

Jürg Baur

Petite Suite pour quatre Flutes (1992)

(Kleine Suite für Flötenquartett)

Partitur und Stimmen

M-2020-0197-4
EURO 19,80

Zur Komposition

Die "Petite suite" entstand im Sommer 1992 auf Anregung des V.I.F.-Ensembles (und wurde nach der Uraufführung am 17. November 1992 in Düsseldorf umgearbeitet).

Vier Sätze von unterschiedlichem Charakter reihen sich suitenähnlich aneinander, durch "programmatische" Überschriften gekennzeichnet. Im Zentrum des ersten, zweiten und letzten Satzes stehen lebhaft bewegte Figuren, Girlanden und Motive; die Musik verläuft zum Teil aleatorisch, d. h. ohne genaue metrische Gliederung, und gibt den Interpreten Möglichkeiten zur Mitgestaltung. Große Steigerungen im Anfangs- und Schlußsatz führen zu schriller Klangverdichtung. Im Mittelteil des knappen scherzohaften zweiten Satzes breitet sich ein melodisch expressiver Gedanke aus. Die langsame und ausdrucksbetonte "Erinnerung" zitiert, beschwört und variiert eine typische Schumann-Melodie aus der Oper "Manfred".

Alle vier Sätze verknüpft ein (fast) "barockes" Thema miteinander; dieses wird zu Beginn der Suite "solistisch" vorgestellt, ehe sich die übrigen Spieler dazu gesellen ("Ankunfts"-Sinfonie). Sinngemäß bleibt – nach dem turbulenten Ablauf des Finales – auch in der Coda ein Spieler allein auf dem Podium zurück und intoniert noch einmal das Leitthema, ehe das Ganze in leisen Akkorden mit den Tonbuchstaben C-A-G-E (†1992) verklingt. So erhält der geheime Titel des Werkes ("Abschied") tiefere Bedeutung. (Jürg Baur)

Satzfolge

  1. Aufbruch
  2. Zwischenspiel
  3. Erinnerung (an Schumann)
  4. Abschied

Besetzung

  1. Große Flöte (auch Piccolo)
  2. Große Flöte
  3. Große Flöte (auch Altflöte)
  4. Große Flöte (auch Alt- und Bassflöte)

Cover

Cover

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