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Verlag Christoph Dohr Köln

aktualisiert
Montag, 02.01.2017 9:26

Komponist

Alfred Baum

Alfred Baum
 

Vita

Alfred Baum wurde am 23. September 1904 in Zürich geboren. Sein Vater, Franz Baum, war anfangs des 20. Jahrhunderts aus Schlesien in die Schweiz eingewandert; er spielte im Zürcher Tonhalle-Orchester Kontrabass und Tuba. Das Musikstudium absolvierte Alfred Baum am Konservatorium Zürich: Orgel bei Ernst Isler, Klavier bei Walter Frey sowie Komposition bei Volkmar Andreae. Weitere Studien folgten bei Alfred Sittard, dem damaligen Organisten der Michaeliskirche in Hamburg.

Baum unterrichtete von 1929 bis 1969 Klavier und Musiktheorie am Konservatorium Winterthur und von 1946 bis 1976 Klavier und Kammermusik am Konservatorium Zürich. Als Pianist trat er unter anderem im Rahmen der Zürcher Podiumskonzerte auf und interpretierte oft zeitgenössische Musik, so die Schweizer Erstaufführungen der Konzerte Ernst Kreneks und Karl Amadeus Hartmanns. Im Alter von erst 19 Jahren wurde Baum 1923 zum Organisten der Neumünsterkirche Zürich berufen, eine Position, die er wahrend 57 Jahren bis 1980 bekleidete.

Neben diesen Tätigkeiten entstand ein umfangreiches kompositorisches Œuvre, in welchem die Orgel eine zentrale Stellung einnimmt. Die Mehrzahl seiner Kompositionen blieb weitgehend unveröffentlicht: Orchester-, Orgel- und Klavierwerke, Solo-Konzerte, darunter ein virtuoses Trompetenkonzert, eine Serenade für 13 Bläser und Kontrabass, Lieder (u. a. ein Zyklus auf Gedichte von Wilhelm Busch), geistliche Chormusik und Kammermusik für verschiedene Besetzungen.

Alfred Baum starb am 30. September 1993 in Wallisellen bei Zürich. (Lehel Donáth)

 

 


Titel in der Edition Dohr

Sonate (1977-1983)

für Violoncello und Klavier

Erstdruck, hrsg. von Lehel Donáth

Partitur und Stimme

M-2020-2656-4
EURO 16,80


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