Zwei frühe Fantasien
für Orgel (1935/1941)
| Bestellnr. | E.D.96317 |
| ISMN | 979-0-2020-0317-6 |
| Besetzung | Orgel |
| Artikelart | Partitur |
| Seiten/Format | 11 S. - 29,7 x 21 cm - Geheftet |
| Herausgeber | Kluth, Reinhard |
Beschreibung
Von den zwei frühen Fantasien ist das B-A-C-H-Opus mein erster gelungener kompositorischer Versuch für mein Lieblingsinstrument, - ein mehrteiliges, knapp gefasstes, aber sehr kompakt gesetztes Werk in freier Tonalität mit überraschend modernen Klangwendungen und einem triumphalen Schluss in B-Dur.
Die während meiner Besatzungs-Soldatenzeit 1941 in Brüssel entstandene Fantasie e-Moll wandelt auf den Spuren der großen Bach-Orgelpräludien in e- und h-Moll (fomal dem letzten angenähert), weitet aber den Klangbereich bis in die freie Tonalität aus - ein streng kontrapuktisch konzipiertes Stück. Ein thematisch charakteristischer Orgelpunkt-Abschnitt (1. Thema) und ein linearer Fugato-Teil wechseln sich mehrmals über verschiedenen harmonischen Schwerpunkten ab, ehe eine choralartige Stretta zum wirkungsvoll hymnischen Ende führt. Beide Werke sind von mittlerem Schwierigkeitsgrad. (Jürg Baur)
Inhalt
- Fantasie über B-A-C-H (1935)
- Fantasie e-moll (1941)
