Franz Liszt |
Mephisto-Walzer Nr. 1 bearbeitet von Martin Schmeding M-2020-4498-8 |
Zur BearbeitungDer Mephisto-Walzer Nr. 1 - ein hochvirtuoses Klavierwerk, das gleichzeitig eine stark orchestrale Anlage aufweist - eröffnet eine Folge von gleichnamigen Werken, die ganz unterschiedlich in ihrer inhaltlichen und kompositorischen Disposition sind. Anders als die nachfolgenden Werke basiert der erste Mephisto-Walzer auf der "Faust"-Vorlage von Nikolaus Lenau. Liszt wählt die Szene in der Dorfschenke als Grundlage seiner Komposition aus: Während des Besuchs einer Hochzeitsfeier in einer Dorfschenke spielt Faust auf einer Geige, die er vorher stimmt (illustriert durch die wiederholten Quintschichtungen des Anfangs), eine ausgelassene Tanzmusik. Um den "Mephisto-Walzer" einzurichten, greift die vorliegende Orgel-Transkription auf drei unterschiedliche Versionen zurück: die originale Klavierfassung, Liszts eigene Orchesterübertragung und deren Bearbeitung für Klavier durch Ferruccio Busoni. Dadurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, den virtuosen Klaviersatz adäquat auf der Orgel mit ihren orchestralen Möglichkeiten darzustellen. Für die Interpretation sei ein Vergleich mit allen drei Fassungen und ihren Vortragsanweisungen empfohlen. (Martin Schmeding) |
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édition bon(n)orgue Vol. 98 |
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