© 1998-2017 by
Verlag Christoph Dohr Köln

aktualisiert
Montag, 02.01.2017 9:32

 

Hans Walter Slembeck

Suite (1970)
für ein Melodieinstrument und Klavier

Partitur und Stimmen

M-2020-0019-9
EURO 9,80

Zum Werk

Die Urfassung der "Suite" (für Altblockflöte und Klavier) entstand im Juli 1970 und wurde von der verstorbenen Krefelder Flötistin Anita Janaszek (vom Komponisten begleitet) auf der Querflöte am 26. März 1974 im Gemeindsaal der Pauluskirche in Krefeld uraufgeführt. Für die Konzertreihe OPUS '89 überarbeitete ich das Werk, was allerdings nur beim Finalsatz größere Veränderungen zur Folge hatte. Außerdem hatte ich beim Ausprobieren mit befreundeten Musikern festgestellt, dass durch andere Klangfarben keine Einbußen entstanden, sondern jedes Mal neue Reize wirksam wurden, so dass ich für die Veröffentlichung auch transponierende und oktavierende Stimmen beifügte. Auch das Begleitinstrument kann ausgetauscht werden. So wurde die Suite am 19. Februar 1993 in Charlotte, USA, in der Kombination Altblockflöte – Cembalo aufgeführt (von Edward Ferrell und Karen Hite Jacob, zwei Mitgliedern des Ensembles Carolina Pro Musica), was problemlos möglich war, da das Cembalo von Karen Hite Jacob eine bis zum Kontra-A erweiterte Klaviatur besaß. Am 6. Mai 1997 führte ich die Suite mit meiner Tochter Judith im Rahmen einer Plus-Orgel-Matinee in der Pax-Christi-Kirche in Krefeld auf. Auch hierbei konnte ich die wenigen Ambitus-Unterschreitungen bis zum Kontra-A in den beiden ersten Sätzen durch Oktavierung bzw. durch Überbrückung mit einem 16'-A im Pedal mühelos bewältigen.

Die Suite ist, mit impressionistischer Orientierung, tonal angelegt. Tempowechsel sind in allen vier Sätzen bestimmend; allerdings wirken sie nur im ersten Satz als permanente Unruhestifter In den übrigen Sätzen werden sie sparsamer eingesetzt und bewirken dadurch nur ein tupferhaftes Hin- und Herrücken der Akzente. Die beiden mittleren Sätze werden weitgehend von Quinten- und Quartenparallelen dominiert. Der Finalsatz ist als eine Art Hommage à J. S. Bach gedacht, gekennzeichnet durch die imitatorischen Einsätze und häufige chromatische Wendungen. Die beiden Generalpausen sollten nicht voll ausgezählt werden, sondern statt einer Zäsur eher einen kleinen Stau bewirken. Das con forza am Schluss des Satzes kann bei der Wiederholung in ein starkes Accelerando einmünden, das die Suite ohne das geringste Ritardando beschließt.

Stimmen

Der Ausgabe liegen folgende Stimmen bei:

  • in C - für Flöte, Altblockflöte, Violine, Oboe ...
  • in F - für Waldhorn oder Englisch Horn
  • in B - für Klarinette, Saxophon, Trompete ...
  • in C, oktavierte Fassung - für Violoncello, Viola, Kontrabass, Fagott, Posaune ...

Cover

Cover

Bewegen Sie die Maus über die Abbildungen, um Vergrößerungen angezeigt zu bekommen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 


zurück zum Seitenanfang