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Verlag Christoph Dohr Köln

aktualisiert
Montag, 02.01.2017 9:26

Komponist

Johann(es) Evangelist Habert

Johann Evangelist Habert
 

Vita

Der Komponist, Organist und Musikschriftsteller Johann(es) Evangelist Habert wurde am 18. Oktober 1833 in Oberplan (Böhmen) geboren. Die erste Unterweisung in der Musik erhielt er von seinem Onkel Franz Jenne, dem Habert später sein op. 1, die Missa St. Joannis, widmete. Habert war als Volksschullehrer und später, seit 1860, als Organist in Gmünden tätig. Habert starb am 1. September 1896 in Gmunden.

Durch die Gründung des Österreichischen Cäcilien-Vereins, der - in Gegenposition zum Allgemeinen deutschen Cäcilien-Verein - die radikalen Bestrebungen des deutschen Cäcilianismus, zur rein vokalen Kirchenmusik im Stile Palestrinas zurückzukehren, bekämpfte, spielt Habert eine nicht unbedeutende Rolle in der Entwicklung der österreichischen Kirchenmusik.

Ausgangspunkt war zwar auch bei ihm der Gregorianische Gesang und die Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts; der reiche Schatz der instrumentenbegleiteten Kirchenmusik der Wiener Klassik sollte dem aber nicht zum Opfer fallen.

Haberts eigene Kompositionen - darunter 30 Messen und 16 Magnificats - folgen in ihrer kontrapunktischen Setzweise und der Rücksicht auf die Liturgie den Forderungen des von ihrem Schöpfer vertretenen "gemäßigten Cäcilianismus".

 

 


Titel in der Edition Dohr

Missa St. Joannis B-Dur op. 1
für dreistimmigen gemischten Chor (SAB), 2 Violinen, 2 Hörner (ad lib.), Violoncello/Kontrabass (ad lib.) und Orgel

hrsg. von Jan Groth

Partitur
M-2020-1362-5
EURO 36,80

Chorpartitur
M-2020-1363-2
EURO 9,80
(mind. 20 Expl.)

Stimmenset
M-2020-1364-9
EURO 29,80


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